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Katarzyna Fidos

Ethische Konsequenzen des Privateigentums in einem liberalen Staat.

Mein Dissertationsprojekt widmet sich aus der philosophischen Perspektive der Theorie des Eigentums. Die aktuell geführte Debatte, die das Untersuchungsfeld dieser Dissertation bildet, hat einen interdisziplinären Charakter. Im Mittelpunkt der Diskussion steht das eigentumstheoretische Paradigma, das der Philosophie seinen Ursprung zu verdanken hat. Die Überlegungen dieser Dissertation gehen von John Lockes Arbeitstheorie des Eigentums aus, die die Grundlage des gegenwärtigen Eigentumsverständnisses bildet. In der Promotion wird der Versuch unternommen, aufzuzeigen, dass die Konsequenzen des Privateigentum, das sich mit der Arbeitstheorie von John Locke definieren lässt, sich im Bezug auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung als ungerecht herausstellen müssen. Der Schwerpunkt der Analyse wurde somit auf die ethischen Konsequenzen des Privateigentums in einem liberalen Staat gelegt. Es wurde gefragt, ob die herrschende Eigentumstheorie gerecht ist. Hieraus ergeben sich weiterführende Fragen: Welche Konsequenzen hat diese Theorie für die Gesellschaft? Ist es notwendig, sie anzupassen oder grundlegend zu verändern, um weiteren Schaden zu vermeiden?