default logo

Andrea Buheitel

Bürgerliche Gegenwärtigkeit & implizites Wissen als Voraussetzung liberaler Demokratie bei Jürgen Habermas und Leo Strauss

Das politische Denken von Habermas und Strauss kreist im Kern um Grundfragen menschlicher Existenz, die für beide durch und durch politisch sind. Beide haben ihr Lebenswerk der Suche nach den expliziten und impliziten Voraussetzungen für eine demokratische Ordnung gewidmet und identifizieren das Recht als den wesentlichen Orientierungsmaßstab für politisches Handeln.
Mein Projekt widmet sich der Identifizierung der impliziten aber stets allgegenwärtigen Voraussetzungen für Demokratie bei Habermas und bei Strauss. Demokratische Politik ist angewiesen auf bürgerliche Gegenwärtigkeit und politische Kommunikation aber auch auf einen impliziten demokratischen Konsens im Hinblick auf die substantiellen Grundgehalte unserer Demokratie. Im Rahmen des Graduiertenkollegs „Präsenz & implizites Wissen“ an der FAU gehe ich in meiner Dissertation der Frage nach, welches die kognitiven Gehalte, noetischen Strukturen und politischen Kommunikationsformen sind, die bei Habermas und bei Strauss als Funktionsbedingungen demokratischer Politik vorausgesetzt werden müssen.

Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs 1718 »Präsenz und implizites Wissen« an der FAU Erlangen-Nürnberg